Beta-Preserve-Studie
Die Beta-Preserve-Studie ist eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-3-Studie mit parallelen Behandlungsarmen zur Untersuchung der Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von Teplizumab bei Patientinnen und Patienten mit neu manifestiertem Typ-1-Diabetes (Stadium 3).
Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob eine Behandlung mit Teplizumab den Autoimmunprozess, der zur Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen führt, verlangsamen und dadurch die verbliebene Betazellfunktion erhalten kann. Hierzu wird Teplizumab mit Placebo verglichen.
Teplizumab ist ein humanisierter monoklonaler Anti-CD3-Antikörper, der gezielt die fehlgeleitete Immunantwort moduliert und so den Angriff des Immunsystems auf die Betazellen abschwächen soll. Die Behandlung besteht aus zwei jeweils 12-tägigen Infusionszyklen, die im Abstand von etwa sechs Monaten verabreicht werden.
Aktuell können Patientinnen und Patienten im Alter von 1 bis 25 Jahren an der Studie teilnehmen, sofern die Diagnose eines Typ-1-Diabetes (Stadium 3) erst kürzlich gestellt wurde und die im Studienprotokoll definierten Ein- und Ausschlusskriterien erfüllt sind.